Filmtipp: Das gewisse Etwas
Ein Film von Marc Rothemund
Nach einem Juwelenraub sind Alex und sein Vater Karlo auf der Flucht vor der Polizei. Eine unerwartete Gelegenheit zum Untertauchen bietet sich, als sie auf eine Gruppe junger Erwachsener mit Beeinträchtigung treffen, die gemeinsam mit ihren Betreuenden in den Sommerurlaub aufbricht. Kurzerhand geben sich die beiden als der fehlende Mitreisende Otto und dessen Betreuer aus – und werden Teil einer Reise, die ganz anders verläuft als geplant.
Was zunächst nur eine möglichst perfekte Tarnung sein soll, entwickelt sich zu einem außergewöhnlichen Abenteuer. Begegnungen, unerwartete Situationen und das enge Miteinander bringen Alex und Karlo immer wieder aus ihrem gewohnten Denken heraus. Zwischen turbulenten Momenten, großen Gefühlen und viel Humor entstehen Verbindungen, mit denen die beiden nicht gerechnet haben.
„Das gewisse Etwas“ ist die deutsche Adaption des französischen Kinoerfolgs „Was ist schon normal?“. Regisseur Marc Rothemund erzählt eine warmherzige Komödie über Unterschiede und Gemeinsamkeiten – und über Menschen, die einander näherkommen, sobald vorgefertigte Vorstellungen an Bedeutung verlieren.
Die Botschaft des Films: Es lohnt sich, Menschen nicht auf das zu reduzieren, was auf den ersten Blick sichtbar ist. Wenn wir einander wirklich begegnen, können aus vermeintlichen Unterschieden Nähe, Verbundenheit und eine neue Sicht auf das Leben entstehen.
Kinostart: 3. September 2026