Filmtipp: Der Regenmeister

Ein Film von Hannes Holm

In einer Kleinstadt im Süden Schwedens lebt der verwitwete Ingmar Karlsson zurückgezogen und nach festen Regeln. Seit dem Tod seiner Frau hat er sich nicht nur vom Leben, sondern auch von seiner Tochter Erika entfernt. Halt geben ihm vor allem die Rosen seiner verstorbenen Frau. Nur sein aufdringlicher Nachbar Rolf durchbricht regelmäßig seine selbst gewählte Einsamkeit.

Während der heißeste und trockenste Sommer seit Menschengedenken die Region fest im Griff hat, warten alle vergeblich auf Regen. Dann gerät Ingmar durch ein mögliches Wunder – oder einen außergewöhnlichen Zufall – plötzlich ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Das Ereignis könnte nicht nur das Schicksal des Ortes verändern, sondern auch Ingmars eigenes Leben wieder in Bewegung bringen.

„Der Regenmeister“ verbindet Trauer und Melancholie mit leiser Komik, Menschlichkeit und Hoffnung. Der Film berührt die Frage, ob es auch nach einem schweren Verlust möglich ist, sich anderen Menschen und dem Leben wieder zu öffnen.

Dabei geht es um Erinnerungen, Würde und Veränderung – und um die Möglichkeit eines späten Neuanfangs. Der Film lädt dazu ein, auch dort für neue Entwicklungen offen zu bleiben, wo das Leben lange stillzustehen schien.

Läuft ab dem 13. August 2026 in den deutschen Kinos.

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