Filmtipp: Vivaldi und ich
Ein Film von Damiano Michieletto
Im Venedig des 18. Jahrhunderts lebt die talentierte Geigerin Cecilia in einem Waisenhaus für Mädchen, in dem Musik zum Alltag gehört – und gleichzeitig klare Grenzen gesetzt werden. Obwohl ihr großes Talent sichtbar ist, bleibt sie als junge Frau im Hintergrund. Erst die Begegnung mit Antonio Vivaldi verändert etwas in ihr. Unter seiner Anleitung entdeckt Cecilia nicht nur ihre musikalische Kraft, sondern auch den Mut, sich gegen ein Leben zu stellen, das längst für sie vorgesehen schien.
Vivaldi und ich verbindet die prachtvolle Atmosphäre des barocken Venedigs mit einer sehr persönlichen Geschichte über Selbstbestimmung, Ausdruck und innere Freiheit. Die Musik wird dabei mehr als nur Begleitung: Sie wird zu einem Weg, sich selbst näherzukommen und der eigenen Wahrheit zu folgen.
Der Film berührt Fragen, die zeitlos sind: Wie viel von unserem Leben ist vorgegeben – und wann beginnen wir, unseren eigenen Weg zu wählen? Gerade in den stilleren Momenten zeigt sich, wie befreiend es sein kann, der eigenen Stimme zu vertrauen und das eigene Potenzial nicht länger zurückzuhalten.
Läuft ab dem 21. Mai 2026 in den deutschen Kinos.
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